
Seit 2,4 Millionen Jahren dauert der Zeitabschnitt, der Quartär genannt wird. Es wird in Pleistozän und Holozän aufgeteilt. Der letzte Abschnitt begann vor etwa 10 Tausend Jahren. Im Pleistozän entscheidenden Einfluss auf Ausbildung der Landschaft polnischer Regionen hatten große Klimaschwankungen, die sich in Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen, Evolution der Flussrichtungen der Meeressströme, sowie der Bewegung der Luftmassen, ausdrückten.
Sammlung von Informationen über das Klima, das in vergangenen Zeitaltern herrschte, ist durch Untersuchung der sich auf den Kontinenten, in den Meeren, sowie in den Gletschern Grönlands und der Antarktis ansammelnden Sedimentaufschichtungen, möglich. Je länger die jeweilige Art des Klimas herrschte, desto dicker sind dafür charakteristische Schichten der sich absetzenden mineralischen und biologischen Reste. Dadurch können wir ungefähr die Reihenfolge der Klimaschwankungen und ihre Dauer feststellen, sowie die Perioden relativer Stabilität oder verstärkter Veränderbarkeit bestimmen.
Einige der Kälteperioden waren trocken, ohne Schneefälle – es gab also keine Vereisungen. Andere waren mit wesentlicher Steigerung der Feuchte, starken Schneefällen und Entstehung von Gletschern verbunden. Große Kälteperioden nennt man Glaziale (Eiszeiten) und warme – Interglaziale (Zwischeneiszeiten). Geringere Klimaschwankungen werden Stadiale (kalt) und Interstadiale (warm) genannt.
C – Klima – Makroreste und Pflanzenpollen

Pflanzenpollen ermöglichen Erkennung von Klimabedingungen.
Kälteliebende Pflanzen: Beifuß, Buche, Kiefer
Wärmeliebende Pflanzen: Hasel, Ulme, Kiefer

Fossiles Holz der Ulme

Fossiles Holz der Pappel


