• EN
  • DE
  • UA

Lernstation A – FAUNA (DE)

 

A_FAUNA.jpeg

 

Die Tierwelt des Pleistozäns unterschied sich sehr von der heutigen. Viele Tierarten sind gänzlich ausgestorben und andere Arten, die schon damals existierten, verlagerten ihre Lebensräume mit den Veränderungen der Daseinsbedingungen und Verschiebungen der Klimazonen oder mit den Veränderungen ihrer Umweltbedürfnisse.

Wenn die Archäologen und Geologen in den Erdschichten Tierreste finden, interessieren sie sich für solche Tierklassen wie Protozoen, Insekten (z.B. Käfer), Schnecken, Weichtiere und kleine Nager, weil sie sehr häufigen evolutionären Veränderungen unterlagen und dadurch die besten Indikatoren der Änderungen von Umwelt- und Klimabedingungen sind. Einige ausgestorbene Tiere wurden zu „Leitformen“ für bestimmte Zeiten, was erlaubt, weit entfernte Fundstellen miteinander zu verknüpfen. Andere sind eine Art „Uhr“, die den Verlauf der geologischen Zeit misst. Kurz gesagt: untersucht werden Tiere mit enggefassten Umwelt-, Klima- und Ernährungsanforderungen.

Zu den bekanntesten gehören die Riesensauger des Pleistozäns, von denen ein Teil in Europa zu verschiedenen Zeitpunkten dieses Abschnitts der Weltgeschichte ausstarb. Viele Knochen dieser „vorsinflutlichen Tiere“ wurden schon im Mittelalter an Kircheneingängen, in sogenannten „Wunderkammern“ ausgestellt.

Zwierzęta odkryte w Trzebnicy.jpeg
Zusammen mit Steinartefakten wurden in Trzebnica Überreste von Fauna entdeckt: Nashorn, Bison, Pferd, Elch, Wildschwein und Hecht 
 
 
loga.jpeg